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Großparthweiher

 

 Im Hintergrund die Hochhäuser der Froschlache, zu Friesenheim  gehörend

 

Großparthweiher (mit Blick auf die Hochhäuser Froschlache) Der Großparthweiher, Ende der 1930er und Anfang der 1940er Jahre durch Kiesabbau entstanden, liegt zwischen Friesenheim und dem Neubaugebiet Notwende-Melm. Dieser zweitgrößte der vier "Willersinn-Weiher" besitzt die Form einer länglichen Raute. In West-Ost-Richtung ist er bis zu 500 Meter breit, in Nord-Süd-Richtung bis zu 200 Meter. Mit seinen circa 15 Hektar ist er nur knapp nach dem Willersinnweiher der drittgrößte Weiher im Stadtgebiet. Wie die drei benachbarten Weiher ist er bis fast 20 Meter tief. Die Böschungen sind relativ niedrig. Steilufer und hohe Böschungen sind nicht vorhanden. Der Weiher ist von fast allen Seiten mit Gehölzen eingegrünt. Der nordöstliche Gewässerbereich mit einem Einstiegsbereich wird zum Tauchen mit technischem Gerät genutzt. Darüber hinaus ist der Großparthweiher ein Angelgewässer. Im Nordosten erstrecken sich Liegewiesen bis zum Begütenweiher, im Südosten verläuft eine kleine Straße, dahinter schließt das Gebiet um den Kratz’schen Weiher an; im Südwesten beginnen hinter einem unbefestigten landwirtschaftlichen Weg Ackerflächen, im Nordwesten befindet sich ein Schotterparkplatz. Durch die naturnahe Gehölzeingrünung der Ufer wertet der Großparthweiher das Landschaftsbild auf. Der Weiher ist Teil des Willersinnweiher-Naherholungsgebietes, das für Ludwigshafen eine hohe Freizeit- und Naherholungbedeutung besitzt. Der Großparthweiher ist in Ludwigshafen das einzige Gewässer, in dem das Tauchen mit technischem Gerät zugelassen ist.