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Mundenheim

Karte: (c) Stadt Ludwigshafen am Rhein

Hier bei Google Maps kann man sich wunderbar in Mundenheim umsehen.

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    Auf dem Gebiet Mundenheims befand sich eine römische Militär- oder Straßenpolizeistation, allerdings ohne Zeitangabe. Außerdem wurde auf dem Gelände des Schulzentrums ein römischer Brunnen gefunden.
    Nach den Römern folgten die Alemannen.
    Um 500 n. Chr. folgten dann die Franken. Es war ein fränkischer Clanchef namens Mundo, der sich mit einer Gruppe von Untergebenen im Heim des Mundos (Mundinheim) niederließ.
    Der Sage nach kam der Franke Mundo, auf der Landsuche den Rhein herauf, wohin ihm seine Gefährtin Hita bereits vorausgeeilt war. Als er das Hochufer emporstieg sah er eine Wiese mit Schlüsselblumen. Hita zeigt ihm den Platz. Mundo ist begeistert und sagt zu Hita: „Lass uns hier einen Hof bauen, und dieser soll Mundinheim heißen; ein Schlüssel soll unser Wappen zieren.“
    Der Schlüssel findet sich noch heute im Ortswappen, allerdings wird er dort mit dem Heiligen Petrus in Verbindung gebracht.
    1798 ist Mundenheim im französischen Besitz.
    1814 fiel Mundenheim durch den Befreiungskrieg unter eine österreich-bayerische Administration.
    1816 bis 1945 ist Mundenheim bayerisch.
    1853 musste Mundenheim Teile ihrer Gemarkung an das 1843 gegründete Ludwigshafen abtreten.
    Am 1. Dezember 1899 wird Mundenheim in Ludwigshafen eingemeindet.

    Spaziergang durch Mundenheim

    Mundenheim, Teil 1

    Linke Seite der Rheingönheimer Straße, vom Mundenheimer Kreuz aus.

    Grob: innerhalb der violetten Auswahl

    Christuskirche

    1901 wurde mit dem Bau der Christuskirche begonnen. Zwei Jahre später konnte sie am 5. Juli 1903 eingeweiht werden. Während des Zweiten Weltkriegs wurde die Kirche 1941 durch die Druckwelle einer abgeworfenen Bombe schwer beschädigt. Notdürftig repariert brannte sie nach einem Fliegerangriff 1943 fast vollständig aus. Ab 1952 begann der vereinfachte Wiederaufbau, der 1954 beendet wurde. 1968 wurde der Innenraum und 1971 der Turm renoviert.

    Der Architekt Franz Schöberl errichtete eine historistische Saalkirche mit neuromanischen und neugotischen Anklängen. Der einst 50 Meter hohe neugotische Kirchturm wurde nach dem Krieg vereinfacht, elf Meter niedriger wiederaufgebaut. Auch die Spitzhauben der flankierenden Treppenhäuser gingen verloren. Der Sandsteinquaderbau ist mit einem Walmdach bedeckt.

    Im Innenraum steht eine Christusfigur, die sich früher über dem Hauptportal befand und die Zerstörung der Kirche 1943 überstand. Die Orgel wurde 1962 von Steinmeyer erbaut: Das Instrument hat 27 Register auf zwei Manualen und Pedal. Das Geläut besteht aus vier Bronzeglocken der Glockengießerei Bachert. Bevor sie 1956 aufgehängt wurden, läuteten sie auf dem Evangelischen Kirchentag in Frankfurt.

    [Auszug aus Wikipedia]

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    Mundenheim, Teil 2

    Rechte Seite der Rheingönheimer Straße, vom Mundenheimer Kreuz aus.

    Mundenheim, Teil 3: Herdersiedlung und über die Bahngleise hinweg

    Es ist ja nicht einfach, Mundenheim in seinem Ausmaß völlig zu überblicken: Wo ist der Anfang dieses Stadtteils, wo sein Ende? Wir werden nach diesen Artikeln den völligen Überblick haben!

    In diesem dritten Teil beginnen wir tatsächlich am Anfang: Diese Kreuzung im ersten Bild markiert den Anfang Mundenheims (jedenfalls zur rechten Seite hin), im zweiten Bild ist diese Trennung eindeutig!

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    Mundenheim, Teil 4: Grenzgänge

    Die Zahlen und Kringel bezeichnen die einzelnen Streckenabschnitte

    Einschub:

    Ab dieser Kreuzung geht es hinein in das Industriegebiet, das auf einer gesonderten Seite vorgestellt wird. Neues Fenster wieder schließen!

    Mundenheim, Teil 5:

    Heute radeln wir von der Saarlandstraße aus nach rechts und dann über den Schänzeldamm auf der linken Seite in den alten Teil Mundenheims, der neben der Bahnstrecke liegt.