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Oppau

 

Für diesen Ortsbezirk kann es keine gemeinschaftliche Geschichte geben, denn die einzelnen, integrierten Stadtteile haben ihre eigene Vergangenheit. Schauen Sie bitte deshalb in die Bildartikel!

Oppau

  • erwähnt im Jahr 808
  • eingemeindet 1938  
  • Lage
     

    Oppau entstand wohl im frühen 6. Jahrhundert als Gründung der Franken nahe bei dem älteren, von den besiegten Alemannen gegründeten Edigheim. Die Bewohnerinnen und Bewohner Oppaus waren Freie. In Oppau eröffnete die BASF 1913 ein weiteres Werk. Dadurch wurde aus dem Bauerndorf eine Industriegemeinde, die, 1928 mit der Gemeinde Edigheim vereinigt, 1929 noch Stadtrechte erhielt. 1938 wurde Oppau-Edigheim nach Ludwigshafen eingemeindet.

Edigheim

 

Edigheim kann für sich in Anspruch nehmen, der älteste Ludwigshafener Stadtteil zu sein: Es wurde vermutlich im 5. Jahrhundert von in die Region vordringenden Alemannen gegründet. Edigheim wurde im Lorscher Kodex im Jahr 772 zum ersten Mal urkundlich erwähnt.
Historisch relevant ist der althochdeutsche Name "Otincheim", der einen erstaunlichen Bezug zum gleichnamigen Brunnen aus der Handschrift des Nibelungenlieds aufweist, an dem Siegfried von Hagen ermordet wurde.
Zusammen mit Oppau lag der Ort vermutlich bis ins Jahr 886 auf der rechten Seite des Rheins. Dann veränderte der Fluss zum wiederholten Mal seinen Lauf und seitdem liegen Oppau und Edigheim am linken Ufer.
Um 1900 entstand mit dem der Frankenthaler Wasserversorgung dienenden Wasserturm ein Wahrzeichen des Ortes.

Pfingstweide

  • Vor 1825 eine Viehweide, die immer wieder vom Rhein überflutet wurde 
  • Baubeginn 1967 als Trabantenstadt 
  • Einzug 1969 
  • Lage

 

Teil der Edigheimer Gemarkung und somit zu Oppau gehörend.
Die Ursprünge der Pfingstweide gehen auf eine Viehweide zurück, die durch den nahe liegenden Rhein immer wieder überschwemmt wurde und daher, außer als Viehweide, landwirtschaftlich nicht nutzbar war. Diese Weide, die zur Edigheimer Gemarkung gehörte, nutzten die Edigheimer Bauern nach Pfingsten für ihr Vieh. Daher der Name Pfingstweide. Erst nachdem der Frankenthaler Kanal und die Rheinregulierung von Tulla im Jahre 1826 abgeschlossen waren, verbesserte sich die Situation der Pfingstweide.
Nach dem Zweiten Weltkrieg herrschte wegen des ständigen Zuzuges von Menschen nach Ludwigshafen eine Wohnungsnot. Der Stadtrat beschloss daher, in der Pfingstweide eine große Wohnsiedlung zu bauen. Der erste Bebauungsplan wurde 1965 aufgestellt, der Beschluss zur Bebauung erging im März 1966. Als Gemeinschaftsprojekt von GAG Ludwigshafen und LUWOGE, den beiden Wohnungsbaugesellschaften der Stadt Ludwigshafen und der BASF AG begann der Wohnungsbau im Jahr 1967.
Es entstanden viergeschossige Wohngebäude, neungeschossige Punkthäuser und gestaffelte Kettenhäuser von sieben Geschossen in den Randgebieten sowie bis zu siebzehn Geschosse im Zentrum der Pfingstweide. Am Rande der Pfingstweide entstanden Einfamilienhäuser. Insgesamt erweckt die Pfingstweide damit den Eindruck einer Pyramidenform.

Erstaunliche Bilder des weltgrößten Chemiekonzerns, eingebettet in die Natur Ludwigshafens: