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Rheingönheim

 

Der Ort kann auf eine lange Besiedlung zurück blicken. Schon in der Regierungszeit des römischen Kaiser Claudius wurde bei Rheingönheim ein römisches Kastell angelegt, das den Flussübergang bei Altrip sowie die Neckarmündung (auf der gegenüber liegenden Rheinseite), die damals auf dieser Höhe lag, sicherte. Bei Ausgrabungen in den Jahren 1912 und 1961 konnten aus etwa 400 Gräbern zahlreiche Gegenstände geborgen werden.
Erstmals urkundlich erwähnt wurde Rheingönheim im Jahr 831 im „Goldenen Buch“ der Abtei Prüm.
1938 wurde Rheingönheim nach Ludwigshafen eingemeindet.
1945 errichteten die amerikanischen Streitkräfte ein Kriegsgefangenenlager. Die ehemaligen Soldaten wurden hier auf engstem Raum gefangen gehalten, bis sie in andere Lager verlegt wurden. An dieses Lager erinnert ein Gedenkstein an der Kreuzung der Kreisstraße K7.


Rheingönheim, Teil 1

In diesem ersten Teil radeln wir - von Mundenheim her kommend - am 12.7.2019 die Hauptstraße entlang bis zu ihrem Ende in einem Feld... Wobei wir natürlich auch mal den Blick nach rechts und links wenden.

Dann biegen wir nach rechts ab und durchstreifen einen weiteren Teil Rheingönheims, bis wir an den Bahnhof gelangen.

Zwischendurch, bei den Abbiegungen, werfen wir einen Blick auf die Landkarte, damit wir auch wissen, wo wir uns gerade befinden! Rheingönheim ist nämlich nicht gerade klein, und auch sehr verteilt.

Hier der Ausgangspunkt unserer ersten Tour:


Wieder an der Kreuzung angelangt, folgen wir dem blauen Schild mit dem weißen Pfeil, der in Richtung Gartenstadt zeigt, nehmen dabei aber einen sehr schmalen Fußweg. Und siehe da: Dieser führt nach rechts hinunter! Was ist dort? Bisher völlig unbekannt, nie gesehen, diese Gegend! Also: nachforschen.

Ab hier geht es dann rechts unten an der Eisenbahnstraße entlang bis zum Bahnhof Rheingönheim, auf der Karte recht gut zu erkennen.
Landkarte:

Rheingönheim 2, kreuz und quer

Karte 1
Karte 2

Endlich, über ein Jahr später, nehme ich Euch am 13.9.2020 auf einen langen Ausflug mit in einen anderen Teil Rheingönheims!

Wir radeln von dem Ausgangspunkt unserer ersten Tour aus diesmal nach links: Dort geraten wir zunächst in einen Teil Rheingönheims, der sich insofern vom rechten Teil unserer ersten Tour unterscheidet, dass er nicht mehr den ursprünglichen Charakter aufweist; deutlich sind 'neumodischere' Einschläge zu erkennen.

Ein Stück weiter wird es aber sehr deutlich noch moderner: Dieses Siedlungsgebiet entstand tatsächlich erst in der Neuzeit, so um die Jahre 2010 herum. Wir durchforschen also diese Gegend und gelangen dabei wieder langsam in ältere Gefilde. Herrlich dabei, dass wir - wie am Ende des ersten Teils - erneut die wunderbare Natur Ludwigshafens genießen dürfen!

Und nehmt Euch etwas zu Trinken mit: Es ist eine lange Tour, bei herrlich warmem Wetter!