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Ruchheim


 

Ruchheim wurde bereits im Jahr 772 n. Chr. im Lorscher Kodex erstmals urkundlich erwähnt. Es heißt dort auf Lateinisch: „In Christi Namen am 14. September im 3. Regierungsjahr König Karls übergebe ich, Imma, zum Heil meiner Seele dem hlg. Märtyrer Nazarius, dessen Leib im Kloster Lorsch ruht, als Geschenk die Hofstatt in Richinisheim im Speyergau mit Weiden und Wasserstellen, und bestimme dies durch Vertrag zum dauernden Besitz.“

Im Jahr 1700 wurde Ruchheim an die aus Basel stammende Familie von Russicon verkauft. Diese baute das Wasserschloss zu einer barocken Schlossanlage um, von der noch das Wohnhaus und Teile der Umfassungsmauer erhalten sind.

Der älteste überlieferte Name Ruchheims findet sich im Lorscher Kodex in der Form Richinisheim, was so viel wie Heim des Richin bedeuten soll.

Der Name Richinesheim taucht im Jahr 895 in einer Urkunde des Klosters Weißenburg auf. In einer Urkunde des gleichen Klosters aus dem 10. Jahrhundert heißt es dann Ruochheim (Heim des Ruoch). Im Jahr 1271 wird der Ortsname mit Rucheim wiedergegeben.

Ab 1600 findet sich dann zum ersten Mal die heutige Schreibweise Ruchheim. Allerdings wird der Name noch 1836 vereinzelt Rugheim geschrieben.


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