• Stadtteile

Hier zeige ich Ihnen einige markante Gebäude aus den Stadtteilen, wobei es sich meist um Bilder von Ilona Schäfer handelt. Danke für die Zurverfügungstellung!

Erstaunlich und dabei ganz besonders hervorzuheben ist die Tatsache, dass hier auch oft der ländliche Charakter des als Industriestadt herabgestuften Ludwigshafens ins Auge fällt:

Schon knapp über einen Kilometer vom Stadtkern entfernt beginnen Gegenden, die man unserem Ludwigshafen gar nicht zutrauen würde, wie im Artikel "Ludwigshafener Natur" beschrieben. Und noch ein kleines Stück weiter befindet man sich gar auf dem Land... Aber immer noch in der "Industriestadt"!

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(11.03.2019)

Die Ortsbezirke und offiziellen Stadtteile

Ortsbezirke, weil sie je einen Ortsbeirat mit einer unterschiedlichen Anzahl von Mitgliedern haben. Stadtteile: Sie sind als offizielle Stadtteile teilweise in die Ortsbezirke eingebunden, aber großteils eigenständig. Dies soll hier verdeutlicht werden:

Die Stadt Ludwigshafen hat insgesamt 14 Stadtteile, die zu 10 Ortsbezirken zusammengefasst sind. Für jeden Ortsbezirk gibt es als politisches Gremium einen Ortsbeirat mit einem Ortsvorsteher bzw. einer Ortsvorsteherin.

Die Ortsbezirke und ihre eingefassten Stadtteile:

  • Friesenheim
  • Gartenstadt
  • Maudach
  • Mundenheim
  • Nord: Oppau, Edigheim und Pfingstweide
  • Nördliche Innenstadt: Nord-Hemshof und West
  • Südliche Innenstadt: Mitte und Süd
  • Oggersheim
  • Rheingönheim
  • Ruchheim

 

Diese Seite wird gerade völlig neu geordnet! (10.3.2019)

 

Die inoffiziellen Stadtteile

Sie haben zwar einen Namen, sind aber keine Stadtteile an sich, sondern wurden anderen Stadtteilen zugeordnet: den offiziellen Stadtteilen bzw. Ortsbezirken.
Sie bilden aber in den Augen und Seelen der Bürger Gebiete, die diese Namen in ihrem ureigensten Sinn als wichtige Teile der Stadt ins Herz geschlossen und diese Bürger damit natürlich recht haben!

Wird fortgesetzt!


Friesenheim

 

 

Um 1555 erbauten die Kurfürsten auf der Friesenheimer Gemarkung das Jagdschloss Hirschbühl, das 1622 während des Dreißigjährigen Krieges zerstört wurde.
Die wildreichen Auwälder waren Jagdgebiet des Pfalzgrafen Johann Kasimir, der als Vorbild für das Lied "Der Jäger aus Kurpfalz" diente.
An der Stelle, an der sich früher das Jagdschloss befand, stehen heute Industrieanlagen der BASF.
Das ehemalige Jagdrevier wurde nach der Rheinbegradigung im 19. Jahrhundert abgetrennt und liegt heute als Friesenheimer Insel rechts vom Rhein auf dem Gebiet der Stadt Mannheim.

Gartenstadt

 

 

 

Die Gartenstadt wurde von 16 Bürgern initiiert, die am 1. Dezember 1909 die "Baugenossenschaft Gartenstadt-Ludwigshafen e.G." gründeten. Diese Genossenschaft war Mitglied der Deutschen Gartenstadtgesellschaft, deren Ziel ein neuer Stadttypus außerhalb der Mietskasernen war.
Die Gartenstadt wurde lange Zeit als Teil Mundenheims verwaltet, auf dessen Gemarkung auch das Hochfeld als ältester Teil der Gartenstadt entstand und danach das Niederfeld.

Nördliche Innenstadt

Beispiel: Hemshof

 

  • Diesen Ortsbezirk bilden die Stadtteile Nord-Hemshof und West; schließt den inoffiziellen Stadtteil Westend ein
  • Lage
  • ausführliche Geschichte
  • Bildartikel Hemshof und Westend finden Sie bei den entsprechenden Einträgen im Bereich "Inoffizielle Stadtteile" weiter unten:
    Hemshof  -  Westend
 

Die Nördliche Innenstadt ist einer der zehn Ortsbezirke der Stadt Ludwigshafen am Rhein, bestehend aus den Stadtteilen Nord, Hemshof und West. Er grenzt im Norden an Friesenheim, im Osten an die BASF und den Rhein, im Westen an Mundenheim und im Süden an den Ortsbezirk Südliche Innenstadt.

Von hier aus wurde am 1. Januar 1984 mit dem Kabelpilotprojekt Ludwigshafen das Zeitalter des Privatfernsehens gestartet.
[Wikipedia]

Südliche Innenstadt

Beispiel: Rheinufer Süd


 

  • Der Ortsbezirk Südliche Innenstadt beinhaltet den Stadtteil Mitte und den Stadtteil Süd. Im Stadtteil Süd befinden sich die inoffiziellen Stadtteile Rheinufer Süd und Parkinsel (Stadtpark).
    Eine besondere architektonische Verbindung zwischen Parkinsel und Rheinufer Süd wird ebenfalls vorgestellt: die Schneckennudelbrücke.
  • ausführliche Geschichte
  • Lage
  • Bildartikel zu Rheinufer Süd und Parkinsel und einen Artikel über die "Schneckenudelbrick" als Verbindung zwischen den beiden finden Sie HIER 
 

Der Ortsbezirk grenzt im Norden an eine Hochstraße, die die Grenze zur Nördlichen Innenstadt markiert. Im Osten bildet der Rhein die Grenze nach Mannheim. Im Westen schließt sich die Bahntrasse von Ludwigshafen nach Schifferstadt an und im Süden grenzt der Stadtteil an Mundenheim.
Der Ludwigshafener Stadtpark auf der "Parkinsel" bietet Platz zur Erholung und alljährlich im Sommer die Möglichkeit der geistigen Erquickung durch das Festival des deutschen Films und bis 2012 das Kulturfestival "Inselsommer". [Wikipedia]

Die geschichtliche Entwicklung des Stadtteils Mitte finden Sie auf der offiziellen Seite der Stadt Ludwigshafen

Maudach

 

 

Maudach liegt westlich vom Stadtzentrum und grenzt an das Maudacher Bruch (sprich: Bruuch), das mit einer Fläche von 360 Hektar das größte zusammenhängende Naherholungsgebiet Ludwigshafens ist und der sich aus einer ehemaligen, heute verlandeten Rheinschlinge gebildet hat.
Um die drohende Vertrocknung zu stoppen, haben die Technischen Werke Ludwigshafen (TWL) mitte des Jahres 2010 einen Rettungsversuch gestartet: Mitarbeiter der TWL - selbst hochrangige! - zogen eigenhändig Gräben durch die wichtigsten Teile des Bruchs, um diese mit Wasser aus den Grundwasserbrunnen zu füllen und damit diesen vielfältigen Lebensraum zu erhalten - auf eigene Kosten!

Mundenheim

 

 

 

Auf dem Gebiet Mundenheims befand sich eine römische Militär- oder Straßenpolizeistation, allerdings ohne Zeitangabe. Außerdem wurde auf dem Gelände des Schulzentrums ein römischer Brunnen gefunden.
Nach den Römern folgten die Alemannen.
Um 500 n. Chr. folgten dann die Franken. Es war ein fränkischer Clanchef namens Mundo, der sich mit einer Gruppe von Untergebenen im Heim des Mundos (Mundinheim) niederließ.
Der Sage nach kam der Franke Mundo, auf der Landsuche den Rhein herauf, wohin ihm seine Gefährtin Hita bereits vorausgeeilt war. Als er das Hochufer emporstieg sah er eine Wiese mit Schlüsselblumen. Hita zeigt ihm den Platz. Mundo ist begeistert und sagt zu Hita: „Lass uns hier einen Hof bauen, und dieser soll Mundinheim heißen; ein Schlüssel soll unser Wappen zieren.“
Der Schlüssel findet sich noch heute im Ortswappen, allerdings wird er dort mit dem Heiligen Petrus in Verbindung gebracht.
1798 ist Mundenheim im französischen Besitz.
1814 fiel Mundenheim durch den Befreiungskrieg unter eine österreich-bayerische Administration.
1816 bis 1945 ist Mundenheim bayerisch.
1853 musste Mundenheim Teile ihrer Gemarkung an das 1843 gegründete Ludwigshafen abtreten.
Am 1. Dezember 1899 wird Mundenheim in Ludwigshafen eingemeindet.

Oggersheim

 

 

 

Im Vergleich zu den anderen Stadtteilen hat Oggersheim die bedeutendste Geschichte aufzuweisen. Schon um Christi Geburt stand im Raum des heutigen Stadtteils eine römische Villa, in deren Nähe eine römische Fernstraße aus Italien über Straßburg (Argentoratum), Speyer (Noviomagus) und Worms (Borbitomagus) nach Mainz (Mogontiacum) und weiter über Xanten (Vetera) bis an die Nordsee (Rheinuferstraße) führte.
Um das Jahr 765 gab es an gleicher Stelle ein fränkisches Königsgut.
Bis zum Jahr 911 hatte das elsässische Kloster Weißenburg die Grundherrschaft inne.
Vermutlich ab 1317 hatte Oggersheim Stadtrechte mit geschätzten 250 Einwohnern, seit Ende des 16. Jahrhunderts war es Festungsstadt.
1689 wurde Oggersheim im Pfälzischen Erbfolgekrieg verwüstet.
Das heutige Rathaus entstand 1839/1840.
In der NS-Zeit wurde das bebaute Gemeindegebiet durch den Bau der Notwende als BASF-Werkssiedlung (1934-1937) erheblich erweitert.
In den 1960er Jahren entstanden die Wohngebiete Oggersheim-West und an der Langewanne die Neue Heimat.
Anfang der 1990er wurde der Ortskern als Sanierungsgebiet aufgenommen. Ebenfalls in den 1990er Jahren wurde die Notwende durch das Neubaugebiet Melm erheblich vergrößert.

Nord

 

 

 

Für diesen Ortsbezirk kann es keine gemeinschaftliche Geschichte geben, denn die einzelnen, integrierten Stadtteile haben ihre eigene. Schauen Sie bitte deshalb in die jeweiligen Artikel!

Rheingönheim

 

 

 

Der Ort kann auf eine lange Besiedlung zurück blicken. Schon in der Regierungszeit des römischen Kaiser Claudius wurde bei Rheingönheim ein römisches Kastell angelegt, das den Flussübergang bei Altrip sowie die Neckarmündung (auf der gegenüber liegenden Rheinseite), die damals auf dieser Höhe lag, sicherte. Bei Ausgrabungen in den Jahren 1912 und 1961 konnten aus etwa 400 Gräbern zahlreiche Gegenstände geborgen werden.
Erstmals urkundlich erwähnt wurde Rheingönheim im Jahr 831 im „Goldenen Buch“ der Abtei Prüm.
1938 wurde Rheingönheim nach Ludwigshafen eingemeindet.
1945 errichteten die amerikanischen Streitkräfte ein Kriegsgefangenenlager. Die ehemaligen Soldaten wurden hier auf engstem Raum gefangen gehalten, bis sie in andere Lager verlegt wurden. An dieses Lager erinnert ein Gedenkstein an der Kreuzung der Kreisstraße K7.

Ruchheim

 

 

Ruchheim wurde bereits im Jahr 772 n. Chr. im Lorscher Kodex erstmals urkundlich erwähnt. Es heißt dort auf Lateinisch: „In Christi Namen am 14. September im 3. Regierungsjahr König Karls übergebe ich, Imma, zum Heil meiner Seele dem hlg. Märtyrer Nazarius, dessen Leib im Kloster Lorsch ruht, als Geschenk die Hofstatt in Richinisheim im Speyergau mit Weiden und Wasserstellen, und bestimme dies durch Vertrag zum dauernden Besitz.“

Im Jahr 1700 wurde Ruchheim an die aus Basel stammende Familie von Russicon verkauft. Diese baute das Wasserschloss zu einer barocken Schlossanlage um, von der noch das Wohnhaus und Teile der Umfassungsmauer erhalten sind.

Der älteste überlieferte Name Ruchheims findet sich im Lorscher Kodex in der Form Richinisheim, was so viel wie Heim des Richin bedeuten soll.

Der Name Richinesheim taucht im Jahr 895 in einer Urkunde des Klosters Weißenburg auf. In einer Urkunde des gleichen Klosters aus dem 10. Jahrhundert heißt es dann Ruochheim (Heim des Ruoch). Im Jahr 1271 wird der Ortsname mit Rucheim wiedergegeben.

Ab 1600 findet sich dann zum ersten Mal die heutige Schreibweise Ruchheim. Allerdings wird der Name noch 1836 vereinzelt Rugheim geschrieben.


Inoffizielle Stadtteile

Edigheim

 

  • erwähnt im Jahr 772 als Otincheim 
  • Eingliederung zu Oppau 1929  und damit später zum Ortsbezirk Nord gehörend, der Oppau, Edigheim und Pfingstweide umfasst 
  • Lage
  • Bildartikel
 

Edigheim wurde im Lorscher Kodex im Jahr 772 zum ersten Mal urkundlich erwähnt, entstand wahrscheinlich aber bereits im 6 Jahrhundert, ist somit eine sehr frühe Gründung. Historisch relevant ist der althochdeutsche Name "Otincheim", der einen erstaunlichen Bezug zum gleichnamigen Brunnen aus der Handschrift des Nibelungenlieds aufweist, an dem Siegfried von Hagen ermordet wurde.
Zusammen mit Oppau lag der Ort vermutlich bis ins Jahr 886 auf der rechten Seite des Rheins. Dann veränderte der Fluss zum wiederholten Mal seinen Lauf und seitdem liegen Oppau und Edigheim am linken Ufer.
Bis ins 19. Jahrhundert wurde Edigheim immer wieder vom Rheinhochwasser bedroht. In den Jahren 1774, 1784 und 1824 vernichtete das Hochwasser die Ernten und viele Bewohner ertranken. Auch nach der Rheinregulierung, die nach Plänen des Obersten Johann Gottfried Tulla ab 1826 durchgeführt wurde, blieb die Gefahr bestehen. Das schlimmste Hochwasser ereignete sich um die Jahreswende 1882 und 1883: aufgrund der Schneeschmelze stieg der Rhein um 6,60 Meter und der Damm brach; Oppau und Edigheim wurden überflutet. Menschen und Tiere mussten zum Teil auf die Dächer flüchten.
1929 wurde Edigheim nach zunehmenden wirtschaftlichen Schwierigkeiten und gescheiterten Beitrittsverhandlungen mit Frankenthal in Oppau eingemeindet.

Ernst-Reuter-Siedlung

Als Beispiel: Marienkrankenhaus

 

  • im Süden der Gartenstadt 
  • Lage
  • Bildartikel folgt
 

Die Ernst-Reuter-Siedlung in Ludwigshafen ist der südliche Teil des Stadtteils Gartenstadt. Ihre Grenzen stellen die Von-Kieffer-Straße im Westen, die Maudacher Straße im Norden und landwirtschaftlich genutzte Flächen im Süden und Osten dar.
Die Straßen in der Ernst-Reuter-Siedlung sind nach ostdeutschen und österreichischen Regionen benannt. Bedeutenstes Bauwerk ist das St. Marienkrankenhaus.
Angelegt wurde die Siedlung in der Zeit zwischen den beiden Weltkriegen. In den 1950er und 1960er Jahren fanden mehrere Erweiterungen statt.

Froschlache

 

  • gehörig zu Friesenheim.
    Vier markante Hochhäuser am Ende Friesenheims, mit Blick auf die vier Baggerseen Willersinn-Weiher, Begüten-Weiher, Großparth-Weiher und Kratz'scher Weiher.
  • Lage
 


Hemshof

Relikt der alten Stadtmauer am Anfang der Prinzregentenstraße

 

  • erwähnt im Jahr 770 als Hembsheim 
  • entstand ab etwa 1870 als Baugebiet; gehörig zur Nördlichen Innenstadt 
  • Lage
  • Bildartikel
 

Ältester und lange Zeit "bescheidenster" inoffizieller Stadtteil.
Zusammen mit Nord bildet er den Bereich "Nördliche Innenstadt".
Der Hemshof war ursprünglich eine fränkische Siedlung und erreichte strategische Bedeutung um das Jahr 1600, als der Brückenkopf Rheinschanze errichtet wurde.
Danach war der Hemshof ein Bauernhof in der Gemarkung von Friesenheim. Ebenfalls auf der heutigen Gemarkung befanden sich mit dem Ganderhof, dem Rohrlacher Hof und dem Gräfenauer Hof noch drei weitere Bauernhöfe.
Nach Auflösung der Bauernhöfe zunächst ein reines Wohngebiet für die Arbeiter der 1865 gegründeten BASF, entwickelte sich der Hemshof seit den 60er Jahren mit seinen mittlerweile knapp 16.700 Einwohnern und einem Ausländeranteil von 43,8% (2005) allmählich zum bevorzugten Zentrum der ausländischen Einwohner.
In den 80er Jahren wurde der Hemshof neu gestaltet; dadurch bekam er eine anderes Gesicht, welches heutzutage kulturell der Stadt zu interessantem Ruf verhalf. Diese Umgestaltung dauert auch heute noch an, im Jahr 2017.
Die Kombination von deutscher Altstadt und verschiedenen ausländischen Kulturen machen den Hemshof zu dem besondersten und zugleich bekanntesten Teil von Ludwigshafen. Der Reiz des Hemshof wird mitunter durch die vielen Bistros und Restaurants geprägt, die einen mediterranen Charme verströmen und viele Menschen im Sommer zu deren Außenplätze locken. Mittlerweile haben sich auch etliche Künstler im Hemshof angesiedelt. Neben dem Prinzregententheater in der Fußgängerzone, dem Hemshoftheater, dem Kabelkanal und einigen Kulturvereinen, wohnen und wirken zahlreiche Musiker und Maler in dem Viertel, wodurch eine kosmopolitische Atmosphäre entstanden ist.
Die berühmteste Bewohnerin des Hemshof ist wohl die deutsche Sängerin Julia (Jule) Neigel, die sich seit Jahrzehnten öffentlich zum Hemshof als Lieblingsort der Stadt bekennt. Eine andere "Sängerin" und zugleich ein Unikum war die "Hemshof-Liesl": Urgestein in den 1970er Jahren, nie gefehlt auf den vielen Festen in und rund um Ludwigshafen; berühmtestes Lied für die "alten" Ludwigshafener: Hemshof-Blues...

Niederfeld

 

  • Baubeginn 1919 
  • Teil der Gartenstadt (s. dort)
  • Lage
  • Bildartikel folgt
 

 

Melm

 

  • Entstehung ab 1934 
  • Erweiterungen in den 1960er Jahren und ab 1995; s. auch 'Notwende'. Teil Oggersheims
  • Lage
  • Bildartikel
 

Die Melm ist ein Weiher auf der Gemarkung des Stadtteils Oggersheim in der Siedlung Notwende/Melm, der beim Abbau von Kies entstanden ist. In den Jahren von 2002 bis 2006 wurde dem Gewässer immer eine gute bis ausgezeichnete Wasserqualität bestätigt.
Bis ins Jahr 2009 wurde der Weiher noch als Strandbad von der Stadt selbst betrieben. Wegen notwendiger Sanierungsmaßnahmen, hohen Unterhaltskosten und der rückläufigen Badegastzahlen hat die Stadt den Badebetrieb trotz guter Wasserqualität eingestellt. Seitdem verwildert das Gelände, welches zukünftig als Naherholungsgebiet ohne Badeerlaubnis den Bürgern dienen soll.
Das Gewässer wurde daraufhin 2012 von der Europäischen Union von der Liste der Badeseen gestrichen.
Zur Badezeit gab es auf dem Gewässer ein Badefloß und am Rand Sprungtürme von ein und drei Meter Höhe. Der Eintritt zum Strandbad war stets kostenfrei, dafür erfolgte das Baden auf eigene Gefahr. Für Kinder gab es ein max. 50 cm tiefes separat angelegtes Becken mit Rutsche. Dieses Becken wurde mit Sand verfüllt und ist nun Zentrum eines Spielplatzes, der nach und nach angelegt wird. Weiterhin gibt es am Weiher eine Wache der DLRG.

Mitte

Beispiel: Ludwigsplatz

 

 

  • Lage
  • Bildartikel folgt
 

Die geschichtliche Entwicklung des Stadtteils Mitte finden Sie auf der offiziellen Seite der Stadt Ludwigshafen

Niederfeld

 

  • Baubeginn 1932 
  • Teil der Gartenstadt 
  • Lage
  • Bildartikel folgt
 

Das Niederfeld bzw. die Niederfeldsiedlung ist der nördliche Teil des Ludwigshafener Stadtteils Gartenstadt.
Begrenzt wird der Stadtteil durch die A 650 im Norden, die Große Blies im Osten, den Ortsteil Hochfeld im Süden und durch das Maudacher Bruch im Westen.

Notwende

 

 

Bild folgt

 

  • In den 1930er Jahren als Werksiedlung der BASF errichtet 
  • zugehörig zu Oggersheim 
  • Lage
  • Bildartikel folgt
 

Neubaugebiet im Norden von Oggersheim.
Die "Notwende" heißt so, weil sich hier die Not der Arbeitslosen zum Besseren gewendet hat (Ergebnis eines Namenswettbewerbs 1934). Die Notwende entstand auf dem Melmgebiet und ist der "alte" Kern des ganzen Areals, das dann in den 1960ern und ab ca. 1995 um das heutige Melm-Wohngebiet erweitert wurde.
Das neueste Melm-Wohngebiet liegt eigentlich auf Oppauer Gemarkung, wurde aber wegen der Straßenführung und Zugänglichkeit Oggersheim zugegliedert.

Parkinsel (Stadtpark)

 

 

Die 'natürliche' Seite der Parkinsel wird in einem neuen Fenster vorgestellt: im Bereich 'Ludwigshafener Natur'.

Die 'wohnliche' Seite folgt! Einen kleinen Eindruck können Sie aber auf dieser externen Seite bekommen.

Pfingstweide

 

 

Teil der Edigheimer Gemarkung und somit zu Oppau gehörend.
Die Ursprünge der Pfingstweide gehen auf eine Viehweide zurück, die durch den nahe liegenden Rhein immer wieder überschwemmt wurde und daher, außer als Viehweide, landwirtschaftlich nicht nutzbar war. Diese Weide, die zur Edigheimer Gemarkung gehörte, nutzten die Edigheimer Bauern nach Pfingsten für ihr Vieh. Daher der Name Pfingstweide. Erst nachdem der Frankenthaler Kanal und die Rheinregulierung von Tulla im Jahre 1826 abgeschlossen waren, verbesserte sich die Situation der Pfingstweide.
Nach dem Zweiten Weltkrieg herrschte wegen des ständigen Zuzuges von Menschen nach Ludwigshafen eine Wohnungsnot. Der Stadtrat beschloss daher, in der Pfingstweide eine große Wohnsiedlung zu bauen. Der erste Bebauungsplan wurde 1965 aufgestellt, der Beschluss zur Bebauung erging im März 1966. Als Gemeinschaftsprojekt von GAG Ludwigshafen und LUWOGE, den beiden Wohnungsbaugesellschaften der Stadt Ludwigshafen und der BASF AG begann der Wohnungsbau im Jahr 1967.
Es entstanden viergeschossige Wohngebäude, neungeschossige Punkthäuser und gestaffelte Kettenhäuser von sieben Geschossen in den Randgebieten sowie bis zu siebzehn Geschosse im Zentrum der Pfingstweide. Am Rande der Pfingstweide entstanden Einfamilienhäuser. Insgesamt erweckt die Pfingstweide damit den Eindruck einer Pyramidenform.

Rheinufer Süd

 

 

Eine kleine Erklärung gibt es auf dieser Seite

Valentin-Bauer-Siedlung

 

 

Bild folgt

 

 

  • gehörig zu Westend 
  • Lage
  • Bildartikel folgt
 

Erklärungen folgen!

West

Erklärungen und Bilder folgen!

 

  • Nicht zu verwechseln mit dem Westend! 
  • Lage
  • Bildartikel folgt
 
 
Erklärungen folgen!

Westend

 

  • gehörig zu Innenstadt Nord; das Westend ist nicht zu verwechseln mit dem Stadtteil West! 
  • Lage
  • Bildartikel
 

Das Westend wird begrenzt durch  Benckiserstraße, Bgm.-Kutterer-Straße, Kaiser-Wilhelm-Straße und Lorient-Allee.

Das Westend darf nicht mit dem Stadtteil West verwechselt werden (s.dort)! Der Begriff stammt noch aus einer Zeit, wo dieses Westend tatsächlich die westliche Begrenzung der Ludwigshafener Innenstadt war. Vor allem ist damit die Westend-Siedlung gemeint, die in den Jahren 1929 und 1930 um den damaligen Messplatz am westlichen Ende der Innenstadt gebaut wurde.

Die geschichtliche Entwicklung des Stadtteils Mitte mit der Westendsiedlung finden Sie auf der offiziellen Seite der Stadt Ludwigshafen

Oppau

 

 

  • erwähnt im Jahr 808
  • eingemeindet 1938
  • zugehörig zu Ludwigshafen Nord
  • Lage
  • Bildartikel
 

In Oppau eröffnete die BASF 1913 ein weiteres Werk. Dadurch wurde aus dem Bauerndorf eine Industriegemeinde, die, 1928 mit der Gemeinde Edigheim vereinigt, 1929 noch Stadtrechte erhielt. 1938 wurde Oppau-Edigheim nach Ludwigshafen eingemeindet.

Vielen Dank an Ilona Schäfer, die sehr viele Bilder zu diesen Ortsteilen beigesteuert hat!

 

An die Eingemeindungen der Stadtteile erinnert der Stadtteilbrunnen im Friedenspark, LU Nord: 

Eine Bilderserie davon gibt es hier; neues Fenster bitte wieder schließen!