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Karten: (c) Stadt Ludwigshafen am Rhein

Hier bei Google Maps kann man sich wunderbar in Oggersheim umsehen.

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Oggersheim


  • erwähnt im Jahr 764 als Agridesheim (Heim des Agar) 
  • eingemeindet 1938 
  • eingeschlossen sind die Melm und die Notwende 
  • ausführliche Geschichte  
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Im Vergleich zu den anderen Stadtteilen hat Oggersheim die bedeutendste Geschichte aufzuweisen. Schon um Christi Geburt stand im Raum des heutigen Stadtteils eine römische Villa, in deren Nähe eine römische Fernstraße aus Italien über Straßburg (Argentoratum), Speyer (Noviomagus) und Worms (Borbitomagus) nach Mainz (Mogontiacum) und weiter über Xanten (Vetera) bis an die Nordsee (Rheinuferstraße) führte.
Um das Jahr 765 gab es an gleicher Stelle ein fränkisches Königsgut.
Bis zum Jahr 911 hatte das elsässische Kloster Weißenburg die Grundherrschaft inne.
Vermutlich ab 1317 hatte Oggersheim Stadtrechte mit geschätzten 250 Einwohnern, seit Ende des 16. Jahrhunderts war es Festungsstadt.
1689 wurde Oggersheim im Pfälzischen Erbfolgekrieg verwüstet.
Das heutige Rathaus entstand 1839/1840.
In der NS-Zeit wurde das bebaute Gemeindegebiet durch den Bau der Notwende als BASF-Werkssiedlung (1934-1937) erheblich erweitert.
In den 1960er Jahren entstanden die Wohngebiete Oggersheim-West und an der Langewanne die Neue Heimat.
Anfang der 1990er wurde der Ortskern als Sanierungsgebiet aufgenommen. Ebenfalls in den 1990er Jahren wurde die Notwende durch das Neubaugebiet Melm erheblich vergrößert.

Oggersheim

Die Tour wird ausgebaut!

Melm

 

  • Entstehung ab 1934 
  • Erweiterungen in den 1960er Jahren und ab 1995; s. auch 'Notwende'. Teil  Oggersheims  
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Die Melm ist ein Weiher auf der Gemarkung des Stadtteils Oggersheim in der Siedlung Notwende/Melm, der beim Abbau von Kies entstanden ist. In den Jahren von 2002 bis 2006 wurde dem Gewässer immer eine gute bis ausgezeichnete Wasserqualität bestätigt.
Bis ins Jahr 2009 wurde der Weiher noch als Strandbad von der Stadt selbst betrieben. Wegen notwendiger Sanierungsmaßnahmen, hohen Unterhaltskosten und der rückläufigen Badegastzahlen hat die Stadt den Badebetrieb trotz guter Wasserqualität eingestellt. Seitdem verwildert das Gelände, welches zukünftig als Naherholungsgebiet ohne Badeerlaubnis den Bürgern dienen soll.
Das Gewässer wurde daraufhin 2012 von der Europäischen Union von der Liste der Badeseen gestrichen.
Zur Badezeit gab es auf dem Gewässer ein Badefloß und am Rand Sprungtürme von ein und drei Meter Höhe. Der Eintritt zum Strandbad war stets kostenfrei, dafür erfolgte das Baden auf eigene Gefahr. Für Kinder gab es ein max. 50 cm tiefes separat angelegtes Becken mit Rutsche. Dieses Becken wurde mit Sand verfüllt und ist nun Zentrum eines Spielplatzes, der nach und nach angelegt wird. Weiterhin gibt es am Weiher eine Wache der DLRG.

Weitere Informationen s. unten bei "Notwende".


Die Tour wird ausgebaut!

Notwende


  • In den 1930er Jahren als Werksiedlung der BASF errichtet    
  • zugehörig zu Oggersheim    
  • Lage  
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Neubaugebiet im Norden von Oggersheim; vom Ursprung her aber schon recht alt:
Die "Notwende" heißt so, weil sich hier die Not der Arbeitslosen zum Besseren gewendet hat (Ergebnis eines Namenswettbewerbs 1934). Ursprünglich errichtet als Werksssiedlung der BASF war 1935 diese Siedlung die größte Werkssiedlung Deutschlands. Die Notwende entstand auf dem Melmgebiet und ist der "alte" Kern des ganzen Areals, das dann in den 1960ern und ab ca. 1995 um das heutige Melm-Wohngebiet erweitert wurde.
Das neueste Melm-Wohngebiet liegt eigentlich auf Oppauer Gemarkung, wurde aber wegen der Straßenführung und Zugänglichkeit Oggersheim zugegliedert.


Die Tour wird ausgebaut!